„Eine Welt, in der Angehörige von Demenzerkrankten nicht allein gelassen werden“
Über uns
care2day begleitet Angehörige von Menschen mit Demenz: nicht als Patient*innen, sondern als die, die alles zusammenhalten. Unsere Erfahrung: Wer über Jahre für einen anderen Menschen da ist, kommt in kaum einem Gespräch selbst noch vor. Genau dort setzen wir an.
Unser Angebot ist ein telefonisches Mentoring über drei Monate. Es wird von ausgebildeten Mental Mentor*innen geführt, wissenschaftlich begleitet, und es ersetzt keine ärztliche oder psychotherapeutische Behandlung. Es füllt eine Lücke, die zwischen beidem lange offen war.
Wir arbeiten aus Köln und Leverkusen. Ausgebildet werden unsere Mentor*innen bundesweit. Ziel ist, mentale Unterstützung für pflegende Angehörige im gesamten deutschsprachigen Raum jederzeit verfügbar zu machen. Einfach, menschlich, wirkungsvoll.
Die Gründer
Zwei Gründer mit sehr unterschiedlichen Zugängen: einer aus zwei Jahrzehnten Praxis am Telefon, einer aus der psychologischen Forschung. Beide Wege treffen sich in dem, was uns beide anzieht: eine Zielgruppe, an die zu selten jemand denkt.
Martin Geiger
Co-Founder von care2day. Über 25 Jahre Erfahrung als telefonischer Coach und Gründer der coach2call Academy, an der er bislang über einhundert Menschen zur telefonischen Beratungsarbeit ausgebildet hat.
Bei care2day verantwortet er die Ausbildung und laufende Begleitung unserer Mental Mentor:innen, von der Auswahl über die Schulung mit Ärzt:innen und Psycholog:innen bis zu regelmäßiger Supervision. Er hat viele Jahre erlebt, wie viel Gutes am Telefon möglich ist, wenn die Person am anderen Ende ihr Handwerk versteht. Genau darauf achtet er.
Johannes Müller
Co-Founder von care2day. Wirtschaftspsychologe (M.Sc.), Doktorand in Persönlichkeitspsychologie und seit über fünf Jahren Dozent für Psychologie.
Bei care2day verantwortet er die psychologische Qualität der Programme: welche Themen in welcher Reihenfolge behandelt werden, welche Methoden nachweislich wirken und wo die Grenze zwischen Mentoring und Psychotherapie verläuft. Sein Anspruch ist, dass jede Empfehlung, die ein/e Mentor*in ausspricht, wissenschaftlich abgesichert ist und trotzdem in einem Alltag umsetzbar, der sich nicht an Pläne hält.
Zwei Gründer mit sehr unterschiedlichen Zugängen: einer aus zwei Jahrzehnten Praxis am Telefon, einer aus der psychologischen Forschung. Beide Wege treffen sich in dem, was uns beide anzieht: eine Zielgruppe, an die zu selten jemand denkt.
Der Beirat
Der interdisziplinäre Beirat unterstützt unsere Arbeit mit seiner Expertise vorrangig in den Bereichen Medizin, Ethik und psychosoziale Gesundheit.
Prof. Dr. phil. Claudia Bozzaro
Vorstandsvorsitzende des klinischen Ethikkomitees
Professur für Medizinethik am Institut für Ethik, Geschichte und Theorie der Medizin an der Medizinischen Fakultät der Universität Münster.
Prof. Dr. med. Curt Diehm
Ehemaliger ärztlicher Direktor der Max Grundig Klinik, Bühl.
Autor zahlreicher wissenschaftlicher Publikationen,
die national und international Beachtung finden.
Die ehrenamtlichen Aufgaben umfassen u. a.:
-
Fachliche Beratung:
Sicherstellung, dass alle Inhalte, Schulungen und Angebote von care2day wissenschaftlich fundiert und praxisnah gestaltet sind. -
Qualitätskontrolle:
Regelmäßige Überprüfung der Materialien und Programme, um höchste Standards in der Unterstützung von Angehörigen sicherzustellen. -
Wissenstransfer:
Bereitstellung aktueller medizinischer und therapeutischer Erkenntnisse, insbesondere im Bereich Demenz und mentaler Gesundheit. -
Netzwerkaufbau:
Förderung von Kooperationen und Vernetzung mit Institutionen und Fachleuten, um das Angebot kontinuierlich weiterzuentwickeln. -
Unterstützung bei neuen Projekten:
Entwicklung von innovativen Angeboten, die den Angehörigen von Demenzpatienten zugutekommen.
Damit trägt unser Beirat maßgeblich dazu bei, dass care2day den Angehörigen kompetente, aktuelle und empathische Unterstützung bietet.
„Pflegende Angehörige leisten oft im Stillen, Tag für Tag eine unglaubliche Arbeit. Sie müssen Ihr Leben umstellen, geraten oft an die Grenze der eigenen Möglichkeiten. Selten fragt jemand danach, wie es Ihnen eigentlich geht. Dabei leiden auch sie nicht selten unter physischen und psychischen Belastungen.
Unterstützungsangebote für pflegende Angehörige sind immer noch selten. Daher finde ich es wichtig, wenn mit dem Mentoring – Programm care2day ein niederschwelliges Angebot für pflegende Angehörige geschaffen wird, damit sie in der Fürsorge für den anderen auch in ihrer Selbstsorge unterstützt werden.“
Prof. Dr. Claudia Bozzaro, Lehrstuhl für Medizinethik und Leiterin des Instituts für Ethik, Geschichte und Theorie der Medizin an der medizinischen Fakultät der Universität Münster.
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